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14.05.2008 - Sonstige Meldungen  

Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres nach §37x, §37y WpHG

Deutsche Real Estate AG mit positiver Entwicklung

Hamburg, 14. Mai 2008. Im ersten Quartal 2008 und in den darauf folgenden Wochen hat die von den USA ausgehende Immobilien- und Finanzkrise weiterhin zu einer Abkühlung des weltwirtschaftlichen Klimas geführt. Dennoch hat sich die Weltwirtschaft vor allem wegen der nach wie vor stark wachsenden Volkswirtschaften in China und den süd- und ostasiatischen Schwellenländern, in Lateinamerika sowie in Mittel- und Osteuropa durchaus robust entwickelt.

Nach wie vor droht in den USA trotz fiskalischer Maßnahmen eine Rezession. Im Rahmen der ebenfalls abgekühlten Konjunktur Westeuropas wurde die deutsche Wirtschaft durch die weltwirtschaftlichen Eintrübungen vergleichsweise gering belastet. Dennoch konnten die Wachstumsraten des Vorjahres auch in Deutschland nicht wieder erreicht werden.

Auf den deutschen Immobilienmärkten hat sich die Stimmungsverschlechterung bisher kaum niedergeschlagen, insbesondere die deutschen Bürovermietungsmärkte starteten sogar leicht verbessert in das neue Jahr. Bei nahezu unveränderten Leerstandsquoten und Mietniveaus hat sich der deutsche Immobilienmarkt damit als durchaus stabil erwiesen.

Auf den Investmentmärkten stehen vorsichtigeren Kreditvergabebedingungen der Banken sinkende Zinssätze für die für den Immobilienmarkt relevanten Zeiträume gegenüber. Insgesamt haben reine Finanzinvestoren an Bedeutung verloren, so dass eigenkapitalstarke Anleger den Markt zunehmend dominieren.

In diesem Umfeld hat auch die Deutsche Real Estate AG im Zeitraum bis zum 14. Mai 2008 weitere Fortschritte erzielt. Die im Konzern in den ersten drei Monaten erzielten betrieblichen Erträge in Höhe von € 6,9 Mio. (Vorjahr: € 6,6 Mio.) beinhalten vor allem mit € 6,6 Mio. erhöhte Mieterlöse (Vorjahr: € 6,0 Mio.). Diese Erhöhung ist vor allem auf im Vorjahresquartal noch nicht enthaltene Erlöse neu erworbener Immobilien zurückzuführen. Dies betraf die Erträge aus dem Logistikkomplex in Hamburg-Billbrook und aus dem Frankfurter Büro- und Geschäftshaus „Rahmhof / Schillerstraße“. Zudem waren im Vorjahresquartal die Mieteinahmen aus der im Frühjahr 2007 neu erworbenen Logistikimmobilie in Lüneburg nur für einen Monat enthalten. Nicht mehr im Bestand war hingegen die im Juli 2007 veräußerte Tiefgarage Vangerowstraße  in Heidelberg.

Deutlich reduziert werden konnten im ersten Quartal 2008 die allgemeinen Verwaltungskosten, was insbesondere auf die bereits im zweiten Halbjahr 2007 vorgenommene deutliche Verringerung des Personalbestandes zurückzuführen ist. Angesichts der im ersten Quartal 2007 noch enthaltenen Sanierungsbeiträge sowie der auch im Zusammenhang mit den Immobilienakquisitionen insgesamt gestiegenen Finanzschulden erhöhten sich hingegen die Zinsaufwendungen deutlich. Im Ergebnis ergab sich für die Deutsche Real Estate AG im ersten Quartal 2008 vor Fair-Value-Anpassungen der Investment Properties ein Konzernfehlbetrag von knapp € 0,7 Mio. nach einem Konzernüberschuss von knapp € 0,2 Mio. im Vorjahresquartal. Unter Berücksichtigung der im Vorjahresquartal enthaltenen Sanierungsbeiträge unterstreicht dieses Ergebnis den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen. Auch in der Zeit nach dem 31. März 2008 haben sich Erlöse und Erträge planmäßig entwickelt.

Im ersten Quartal erhöhte sich die Leerstandsquote aufgrund der momentan noch nicht voll vermieteten Immobilie „Rahmhof“ auf rund 16,2 %. Bezogen auf die bereits am Jahresende 2007 im Bestand befindlichen Immobilien konnte hingegen eine erfreuliche Verbesserung erreicht werden. Gleichzeitig konnte auch die durchschnittliche Mietvertragsdauer leicht gesteigert werden.

Am 2. Mai 2008 meldete die Deutsche Real Estate AG den Verkauf einer im Airport-Business-Park in Köln-Gremberghoven  gelegenen Immobilie durch eine 40%-ige Beteiligungsgesellschaft. Hierbei wurde ein Cash-Zufluss von rund € 2 Mio. und ein den Buchwert geringfügig übersteigender Verkaufspreis erzielt. Mit der Veräußerung wurde die Konzentration auf zu 100% gehaltene Immobilien fortgesetzt, da nur im Mehrheitsbesitz befindliche Objekte die angestrebte aktive und zielgerichtete Vermarktung und in der Folge eine optimale Wertsteigerung ermöglichen.

Auf Grundlage der bisherigen Geschäftsentwicklung geht der Vorstand davon aus, das Konzernjahresergebnis vor Fair-Value-Anpassungen der Investment Properties deutlich verbessern zu können. Dennoch wird weiterhin ein negatives Konzernergebnis vor Fair-Value-Anpassungen erwartet. Für 2009 wird auf der Grundlage einer angestrebten weiteren Verbesserung der Ertragssituation durch weiter zu erhöhende Vermietungsquoten und Steigerungen der durchschnittlichen Mieterlöse mit einem ausgeglichenen Konzernergebnis vor Bewertungseffekten sowie einer stetigen Verbesserung des Cashflows gerechnet.

Kontakt:
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