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16.11.2007 - Sonstige Meldungen  

Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres nach § 37x, § 37y WpHG

  • Deutsche Real Estate AG erwartet ausgeglichenes Jahresergebnis

Hamburg, 16. November 2007. In einem seit Jahresbeginn insgesamt positiv verlaufenden deutschen  Immobilienmarkt hat sich auch die Deutsche Real Estate AG im Zeitraum bis zum 16. November 2007 positiv entwickelt.

So konnten seit dem 30.Juni 2007 wichtige Fortschritte, insbesondere auch bei der Optimierung des Immobilienbestandes, erzielt werden. So wurde am 27. Juli 2007 ein Logistikkomplex in Hamburg-Billbrook, bestehend aus sechs Gebäuden mit einer Grundstücksfläche von rund 44.600 m² und einer vermietbaren Fläche von rund 23.500 m², erworben. Das aktuell zu 91,5 % vermietete Objekt wurde zu einem Preis von € 15,88 Mio. erworben und erbringt auf dem aktuellen Ausbau- und Vermietungsstand jährliche Mieteinnahmen von rund € 1,2 Mio.

Im Bereich Büro wurde am 31. Juli 2007 ein Vertrag über den Kauf des zentral in Frankfurt/Main gelegenen Büro- und Geschäftshauses "Rahmhof / Schillerstraße" mit einer vermietbaren Fläche von rund 8.700 m² geschlossen. Zu einem Preis von rund € 29 Mio. konnte damit ein Objekt gesichert werden, das schon auf dem derzeitigen Vermietungsstand von rund 47 % jährliche Mieteinnahmen von rund € 1,2 Mio. erbringt. Bei aktiver Vermarktung sollte mit dem in einem modernen und vermarktungsfähigen Zustand befindlichen Gebäude ein jährliches Mietpotenzial von rund € 2,2 Mio. erschlossen werden können.

Am 25. Juli 2007 wurde mit der Tiefgarage Vangerowstraße 18 in Heidelberg schlussendlich das letzte Objekt der Deutsche Real Estate AG veräußert, das keinem der drei von der Deutsche Real Estate AG strategisch ausgewählten Bereiche Büro, Logistik und Einzelhandel zuzuordnen war.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnten, wie erwartet, Mieterlöse (Erträge aus Investment Properties) von € 18,5 Mio. erzielt werden. Auch in den Monaten Oktober und November entwickelten sich die Umsätze plangemäß. Mieterlöse für die im aktuellen Geschäftsjahr erworbenen Immobilien sind in diesem Zeitraum allerdings noch nicht bzw. nur teilweise angefallen: Während die Erlöse aus der Logistikimmobilie in Lüneburg seit dem 1. März 2007 und aus dem Logistikkomplex in Hamburg-Billbrook erst ab dem 1. August.2007 enthalten waren, werden die Erlöse des Objektes "Rahmhof" dem Konzern erst ab dem 1. Januar 2008 zugute kommen.

Am 26. Juli 2007 hat die Deutsche Real Estate AG bekannt gegeben, dass aufgrund einer notwendig gewordenen Zuführung zu den Rückstellungen für Grunderwerbsteuer eine Ergebnisbelastung von € 7,8 Mio. eingetreten ist. Am gleichen Tag wurde gemeldet, dass der  Großaktionär Summit Group Rechte, die er aus dem Vertrag über den Kauf der Aktienmehrheit hat, unter aufschiebenden Bedingungen, z.B. dem tatsächlichen Vorliegen eines Grunderwerbsteuerbescheides, an die Gesellschaft abgetreten hat. Diese Abtretung wird bei Eintritt der Bedingungen durch eine erfolgsneutrale Buchung in die Kapitalrücklage erfolgen. Hierdurch wird die Deutsche Real Estate AG zukünftig bezüglich des Eigenkapitals von mindestens 75 % der durch die Grunderwerbsteuer verursachten Belastung befreit.

Im Ergebnis ergab sich für die neun Monate 2007 ein Ergebnis vor Ertragsteuern von - € 7,3 Mio., das im Wesentlichen durch die erwähnte Grunderwerbsteuer-Belastung beeinflusst ist. Ohne diese Problematik hätte sich dementsprechend ein positives Ergebnis ergeben.

Nach dem dritten Quartal zeichnete sich im November 2007 durch weitere gutachterlich fundierte Bewertungen der Immobilienmarktwerte ab, dass sich die sonstigen betrieblichen Erträge, die zum 30. September 2007 € 5,8 Mio. betrugen, bis zum Jahresende soweit erhöhen werden, dass die Deutsche Real Estate AG im Gesamtjahr 2007 trotz der erwähnten Grunderwerbsteuerbelastung voraussichtlich ein ausgeglichenes positives Ergebnis vor Steuern (EBT) erzielen wird.

Am 16. Oktober 2007 konnte die Deutsche Real Estate AG bekannt geben, dass eine umfassende Refinanzierung mit der ABN AMRO BANK, N.V., London über ein Gesamtvolumen von € 231,48 Mio. Euro. vereinbart werden konnte. Diese für einen Zeitraum von sieben Jahren geltende Vereinbarung konnte auf einem der bisherigen Regelung vergleichbaren Zinsniveau abgeschlossen werden. Mit ihr wird die bisherige Finanzierung mit dem Institut in Höhe von rd. € 185 Mio. abgelöst. Zudem fließen der Deutsche Real Estate AG aus der Refinanzierung rd. € 40 Mio. als weitere Liquidität zu.

Bezüglich der zuletzt im Halbjahresbericht ausführlich dargestellten Übernahme der Aktienmehrheit an der Deutsche Real Estate AG durch die Summit Group gilt es zu berichten, dass ausweislich einer zuletzt von der Summit Group unter anderem auf ihrer Homepage am 11. Oktober 2007 gemachten Mitteilung nach § 23 Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 WpÜG der Anteil des neuen Großaktionärs am 10. Oktober 2007, 24.00 Uhr, rund 80,84 % des Grundkapitals der Deutsche Real Estate AG (16.639.467 Aktien) betrug.

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