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08.05.2015 - Sonstige Meldungen  

Deutsche Real Estate AG: Bekanntmachung gemäß § 37v, 37w, 37x ff. WpHG

Bereinigtes EBITDA im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert, Konzern-Periodenergebnis deutlich verbessert

Berlin, 8. Mai 2015

Verhaltener Jahresstart am deutschen Investmentmarkt und an den Vermietungsmärkten

Für Deutschland wird im ersten Quartal 2015 ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes von bis zu 0,6 % erwartet; für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,8 %.

Das Transaktionsvolumen mit gewerblich genutzten Immobilien verminderte sich nach Angaben von JLL im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,0 % auf rund € 9,5 Mrd.; rund 50 % des Transaktionsvolumens entfällt dabei auf ausländische Investoren. Im Fokus des Interesses standen mit einem Anteil von gut 45 % des gesamten Investmentvolumens Büroimmobilien, gefolgt von den Einzelhandelsimmobilien mit einem Anteil von knapp 31 %. Im Segment Logistik- und Industrieimmobilien wurden Transaktionen in Höhe von etwa 7 % des Gesamtvolumens getätigt.

Die Vermietungsmärkte haben sich im ersten Quartal 2015 unterschiedlich entwickelt: im Segment Büroimmobilien lag der Flächenumsatz nach Angaben von JLL in den sieben Immobilienhochburgen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Köln und Stuttgart) mit rund 770.000 m² um 6 % über dem Niveau des ersten Quartals 2014. Der Spitzenmietpreis-Index von JLL verbesserte sich im Jahresvergleich weiter; für das Gesamtjahr 2015 wird ein Anstieg von 1,8 % erwartet. Dagegen waren die Vermietungsumsätze auf dem Vermietungsmarkt für Einzelhandelsflächen um - 33 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Auf dem Vermietungsmarkt für Logistikflächen war der Umsatz mit -18 % gegenüber dem ersten Quartal 2014 ebenfalls rückläufig.


Vermietungsquote stichtagsbezogen leicht rückläufig

Die Vermietungsquote hat sich aufgrund von Kündigungen stichtagsbezogen leicht von 86,3 % Ende 2014 auf 86,0 % Ende März 2015 vermindert.


Bereinigtes EBITDA Ergebnis auf Vorjahresniveau, deutliche Verbesserung des Konzern-Periodenergebnisses

Die Erträge aus Investment Properties erhöhten sich leicht von € 7,0 Mio. im ersten Quartal 2014 auf nunmehr € 7,3 Mio. Gleichzeitig verminderten sich die sonstigen betrieblichen Erträge von € 0,7 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 0,5 Mio. im ersten Quartal 2015. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der  Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Bewirtschaftungskosten in Höhe von € 2,1 Mio., die allgemeinen Verwaltungskosten mit € 1,0 Mio. und die sonstigen Aufwendungen von € 0,2 Mio. sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert geblieben.

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund der erfolgreichen Refinanzierung von Darlehen im Jahr 2014 deutlich von € -4,4 Mio. im ersten Quartal 2014 auf € -2,2 Mio. im ersten Quartal 2015.
Insgesamt ergibt sich ein bereinigtes EBITDA, das heißt ein Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen, bereinigt um Fair Value-Anpassungen auf Investment Properties und Einmal-, Sonder- und periodenfremde Effekte für die ersten drei Monate 2015 von € 4,5 Mio. und damit auf Vorjahresniveau. Nach Steuern verbesserte  sich das Konzern-Periodenergebnis im ersten Quartal 2015 deutlich auf € 1,6 Mio.  nach  € -0,6 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Konzern-Gesamtergebnis für die ersten drei Monate 2015 beträgt  € 0,7 Mio. nach € 0,4 Mio. im Vorjahreszeitraum.


Leichter Anstieg der Bilanzsumme

Die Bilanzsumme des Deutsche Real Estate AG Konzerns hat sich zum 31. März 2015 mit € 347,4 Mio. gegenüber Ende 2014 mit € 344,8  Mio. leicht erhöht. Das langfristige Vermögen hat sich dabei um € 0,4 Mio. auf € 339,5 Mio. durch die Veräußerung von drei Finanzbeteiligungen im ersten Quartal 2015 vermindert, gleichzeitig erhöhte sich das kurzfristige Vermögen von € 4,9 Mio. Ende 2014 auf € 8,0 Mio. zum 31. März 2015. Die Veränderung  begründet sich im Wesentlichen aus dem stichtagsbezogenen Anstieg der liquiden Mittel um € 2,2 Mio. auf € 5,0 Mio. Ende März 2015. Das Eigenkapital beträgt zum 31. März 2015 € 56,8 Mio. nach € 56,1 Mio. Ende 2014 und die Eigenkapitalquote beläuft sich Ende März 2015 auf 16,4 %.

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich von € 18,5 Mio. Ende 2014 auf € 20,6 Mio. erhöht, gleichzeitig ist das langfristige Fremdkapital mit € 270,0 Mio. nahezu unverändert geblieben.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2015 hält der Vorstand an seiner Prognose fest, ein bereinigtes EBITDA leicht über dem Stand des Vorjahres zu erzielen.