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17.08.2000 - Pressemitteilung  

Deutsche Real Estate AG mit kräftiger Ergebnis-Steigerung

  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich im ersten Halbjahr 2000 auf 2,7 (Vorjahr: minus 0,6) Mio. DM.
  • Anlagevermögen mehr als vervierfacht
  • Deutlich verbesserter Jahresüberschuß 2000 erwartet

Die Deutsche Real Estate AG, Bremerhaven, hat ihre erfolgreiche Entwicklung als Immobilien Aktiengesellschaft im ersten Halbjahr 2000 fortgesetzt und aus ihrer im Vorjahr begonnenen raschen und umfangreichen Aufbauarbeit deutlich zunehmende Erträge erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich in den ersten sechs Monaten 2000 mit 2,7 Mio. DM (Vergleichsperiode des Vorjahres: minus 0,6 Mio. DM) kräftig erhöht. Für das Gesamtjahr 2000 wird angesichts der anziehenden Mieteinnahmen aus dem zunehmenden Immobilienbestand ein gegenüber Vorjahr deutlich verbesserter Jahresüberschuß (1999: 6,7 Mio. DM) erwartet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Bilanzsumme spiegelt die hohe Investitionstätigkeit der Deutschen Real Estate wieder. Das Konzern-Anlagevermögen stieg von 153 Mio. auf 658 Mio. DM, die Konzern-Bilanzsumme von 187 Mio. auf 710 Mio. DM. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Umsatzerlöse im Konzern, die wesentlich den Mieteinnahmen aus dem stark wachsenden Immobilienbestand entstammen, kräftig auf 24,9 Mio. DM nach 3,6 Mio. DM im ersten Halbjahr 1999. In der AG erhöhte sich die Bilanzsumme auf 187 (66) Mio. DM. Die Eigenmittel der AG beliefen sich zum Stichtag auf 141 (56) Mio. DM.

Im Berichtszeitraum wurde der Aufbau eines Immobilienbestandes mit Objekten in guten Lagen deutscher Ballungsräume rasch fortgesetzt und wiederum die noch günstige Lage an den Zins- und Immobilienmärkten genutzt, um den Bestand mit profitablen Objekten weiter auszubauen. Das auf die Deutsche Real Estate entfallene vertragliche Investitionsvolumen für fünf neu erworbene Objekte im Raum München und Frankfurt sowie in Heidelberg erreichte 209 Mio. DM.

Im einzelnen wurde die bereits bestehende Beteiligung am Marriott Hotel in Freising (am Münchner Flughafen) auf 94 % ausgebaut. Damit erhöhte sich das Investitionsvolumen bei diesem Projekt um knapp 35 Mio. DM. Über ein Joint venture mit der Sparkasse Heidelberg erwarb die Deutsche Real Estate im Bereich des dritten Bauabschnitts des Technologieparks Heidelberg einen Grundstücksanteil von knapp 50 %. Auf 18.000 qm entstehen hier für rund 88 Mio. DM 25.000 qm Büro- und Lagerfläche. Die Flächen werden an Unternehmen aus der Zukunftsbranche Biotechnologie vermietet.

Drei weitere Investitionen betrafen den Raum Frankfurt. In Neu-Isenburg, wurde ein rund 9.000 qm großes Grundstück erworben, auf dem in zwei Bauabschnitten Bürogebäude mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 15.500 qm entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt hier 64 Mio. DM. In Frankfurt selbst erwarb die Deutsche Real Estate AG ein gut vermietetes Gewerbeobjekt mit Loft-Charakter. Bei diesem Objekt ist die ursprüngliche Fabrik-Architektur bautechnisch fast vollständig erhalten geblieben. Trotzdem ist das Gebäude in der Flächenaufteilung flexibel gestaltet. Das Objektvolumen für diese sehr begehrten Flächen beläuft sich auf rund 31 Mio. DM.

Zum weiteren Aufbau des Immobilienbestandes ist, wie berichtet, für September/Oktober 2000 eine weitere Barkapitalerhöhung im Verhältnis 4:1 zum Ausgabepreis von 12 € je Aktie geplant. Darüber hinaus sind noch vor Jahresende weitere Kapitalmaßnahmen - etwa über Sacheinlagen gegen Ausgabe neuer Aktien - anvisiert.

Die Deutsche Real Estate führt gegenwärtig Verhandlungen über die Übernahme größerer Immobilienbestände bzw. den Erwerb ganzer Gesellschaften gegen bar oder in Form einer Sacheinlage gegen Ausgabe neuer Aktien. Dieses Vorgehen ermöglicht bei Akquisitionen einen "Gleichschritt" von Wachstum und Finanzierung. Als wichtige Voraussetzung für die Etablierung eines vergrößerten Streubesitzes erhöht sich damit zugleich die Zahl von Aktien und Aktionären. Darüber hinaus ermöglicht die Übernahme von Immobilienbeständen "im Paket" günstige Erwerbsbedingungen.

Hamburg, den 17. August 2000


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