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23.01.2001 - Pressemitteilung  

Deutsche Real Estate verbessert Ertragsgrundlage

  • Immobilienbestand um 40 Prozent im Geschäftsjahr 2000 aufgestockt
  • Fünf renditestarke Gewerbeobjekte im Gesamtvolumen von rund 100 Mio. DM übernommen
  • Erfolgreicher Verkauf des Wohnungsbestands
  • Niedrige Finanzierungszinsen stimulieren Geschäft

Die Deutsche Real Estate AG, Bremerhaven, hat die Grundlage für ihre künftige Ertragsentwicklung weiter gestärkt. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2000 wurde das Immobilienportfolio um gut 40 Prozent auf über 1,4 Mrd. DM ausgebaut. Dieser Bestand wird im neuen Jahr für deutlich steigende Mieteinnahmen und eine weiter anziehende Ergebnisentwicklung sorgen. Bereits im vergangenen Jahr ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um rund 60 Prozent auf 13 Mio. DM (Vorjahr: 8 Mio. DM) gestiegen.

Noch vor dem Jahreswechsel konnten weitere interessante Akquisitionen erfolgreich abgeschlossen werden. Vier Gewerbeobjekte wurden in Goslar, Worms, Dietzenbach bei Frankfurt sowie in Zentrumslage von Stuttgart erworben. Darüber hinaus investierte die Deutsche Real Estate AG in bester Lage in München. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen im Dezember 2000 auf 100 Mio. DM. Der größte Teil der Objekte ist voll vermietet. Es besteht teilweise noch erhebliches Mietsteigerungspotential bei Neuverhandlungen.

Die Auswahl der akquirierten Objekte war insgesamt von der anziehenden Mietenentwicklung für Gewerbeflächen geleitet. Ein gutes Beispiel ist die Investition in ein Bürohaus in der Münchener Prinzregentenstraße. Da der Hauptmieter einen Großteil der Mietfläche freigemacht hat, kann die erhebliche Nachfrage nach Büroflächen in der Münchener City zu Bestkonditionen bedient werden.

Auch das Bürogebäude der Deutsche Real Estate AG am Oberanger 28 in der Münchener City konnte noch vor Abschluß umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten bereits zu über 60 Prozent vermietet werden. "Die steigende Mietpreisentwicklung führt für die Deutsche Real Estate AG als Bestandsunternehmen zu erheblichen Wertzuwächsen", so Vorstandsmitglied Busso von Alvensleben. "Diese Zuwächse werden wir in ausgewählten Fällen zur Realisierung der in kurzer Zeit entstandenen hohen stillen Reserven nutzen".

Die Deutsche Real Estate AG investiert auch in Lagen mit erheblichem Entwicklungspotential. Das gilt zum Beispiel für das Engagement in drei Büroprojekte in Neu-Isenburg unweit des Frankfurter Flughafens, die bis zum nächsten Jahr fertiggestellt werden. Nach Vollvermietung des ersten, bereits fertiggestellten Objekts ist das zweite in Bau befindliche Gebäude schon zu über 60 % vermietet. "Wir haben rechtzeitig in dieser Region investiert, die sich jetzt aufgrund ihrer guten Infrastruktur und im Vergleich zur teuren Frankfurter City mit preisgünstigeren Mieten zu einem Topstandort entwickelt", sagt von Alvensleben.

Zu den namhaften Engagements zählen auch die Investition in die bereits bestehende Beteiligung am Marriott Hotel in Freising (am Münchner Flughafen), die auf 94 Prozent ausgebaut wurde. Damit erhöhte sich das Investitionsvolumen bei diesem Projekt um 35 Mio. DM. Über ein Joint venture mit der Sparkasse Heidelberg erwarb die Deutsche Real Estate AG im Bereich des dritten Bauabschnitts des Technologieparks Heidelberg einen Grundstücksanteil von 50 Prozent. Auf 18.000 m2 Grund entstehen hier 25.000 m2 Büro- und Lagerfläche zu Kosten von 88 Mio. DM. Die Flächen werden an Unternehmen aus der Zukunftsbranche Biotechnologie vermietet.


Wohnungsbestand mit Gewinn verkauft


Im Jahr 2000 stand den hohen Investitionen in den Bestandsaufbau die Optimierung des bestehenden Portfolios gegenüber. Zum Jahresende hat die Deutsche Real Estate AG ihren Wohnungsbestand - rund 500 Wohnungen in Nordenham - veräußert. Der erfreuliche Veräußerungsgewinn ist in die Ertragsrechnung des Geschäftsjahres 2000 eingeflossen.


Investitionen werden fortgesetzt

Der Bestandsaufbau wird in diesem Jahr forciert. Die Deutsche Real Estate AG führt gegenwärtig Verhandlungen über die Übernahme größerer Immobilienbestände bzw. den Erwerb ganzer Gesellschaften. Aus der jüngsten Kapitalerhöhung, bei der dem Unternehmen Mittel in Höhe von rund 72 Mio. DM zugeflossen sind, und mit den aus Objektverkäufen freigesetzten Mitteln steht ausreichend Kapital für größere Projekte zur Verfügung. Die günstige Zinssituation verleiht dem Unternehmen kräftigen Rückenwind. Erstmals seit Jahrzehnten scheint eine Belebung der Immobilienmärkte mit einer eher rückläufigen Zinsentwicklung einherzugehen. "Wir stehen erst am Anfang eines kräftigen Aufschwungs an den Immobilienmärkten", kommentiert Busso von Alvensleben die positiven Einflüsse auf die Entwicklung seines Unternehmens.

Hamburg, im Januar 2001


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