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10.05.2001 - Pressemitteilung  

Deutsche Real Estate AG positioniert sich in Berlin

  • Substanzperle auf kräftigem Wachstumskurs
  • Jahresüberschuss 2000 um 60 % auf 10,6 Mio. DM gestiegen
  • Neuer Verwaltungssitz als "Haus der Immobilien" geplant

Die Deutsche Real Estate AG, Bremerhaven, die zu den am stärksten wachsenden Immobilien Aktiengesellschaften in Deutschland gehört, unternimmt weitere Schritte, um sich als eine der bedeutendsten Aktiengesellschaften für den Bestandsaufbau und das Management von Immobilien zu positionieren. Dazu zählt der Umzug des Verwaltungssitzes nach Berlin. In der deutschen Hauptstadt, wo das Unternehmen zunächst Büroräume am Gendarmenmarkt bezieht, plant die Deutsche Real Estate AG die Errichtung eines „Hauses der Immobilien“. Der künftige Verwaltungssitz soll auch zum Geburtsort eines internationalen Kompetenzcenters für Immobilien werden.

Darüber hinaus plant das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr 2001 einen weiteren Bestandsaufbau, deutlich anziehende Umsätze und ein wiederum besseres Ergebnis als im Vorjahr. „Wir werden auch in diesem Jahr unsere Substanzperle weiter stärken und in gewohnter Geschwindigkeit vorangehen“, sagte Dr. Rainer Behne, Vorsitzender des Vorstands, bei der Bilanzvorlage in Berlin. Die Grundlage für das Umsatzwachstum hat die Deutsche Real Estate AG bereits im vergangenen Jahr gelegt. Bis Ende März 2001 wuchs das unter dem Management der Deutsche Real Estate AG stehende Immobilienportfolio um 50 % auf einen Gesamtwert von rund 1,5 Mrd. DM. Die Zahl der Objekte stieg um 14 auf 59. Die Mieteinnahmen der akquirierten Objekte werden in 2001 erstmals voll in die Umsätze einfließen.

In konsequenter Umsetzung der Unternehmensstrategie wird das Unternehmen auch in diesem Jahr veräußerungsreife Objekte abgeben und dadurch zusätzlich gute Erträge realisieren. „Wir haben schon in den nur 30 Monaten seit Beginn der neuen aktiven Tätigkeit als Immobilien Aktiengesellschaft bedeutende stille Reserven in unserem Portfolio geschaffen“, sagte Vorstandsmitglied Busso von Alvensleben. Die Deutsche Real Estate AG investiert gezielt in guten und sehr guten Lagen der Ballungsräume. Außerhalb der Ballungszentren engagiert sich das Unternehmen in ausgewählte Objekte, wie zum Beispiel Nahversorgungs- und Logistikzentren. Im Fokus der Akquisitionspolitik stehen Objekte, die eine gute Wertentwicklung zeigen bzw. mit Hilfe von Modernisierungsmaßnahmen rasch erzielen können.

Bereits im Geschäftsjahr 2000 konnten erstmals Veräußerungsgewinne erzielt werden. Verkauft wurden mit Erfolg eine Wohnanlage in Nordenham und ein Büro- und Geschäftshaus in Berlin. Insgesamt erhöhte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um ebenfalls 60 % auf 13,1 (Vorjahr: 8,2) Mio. DM. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr um 163 % auf 47,8 (18,9) Mio. DM.


Dividende erhöht sich insgesamt auf 10,6 (7,9) Mio. DM

Der Hauptversammlung am 17. Mai 2001 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 0,57 DM je Aktie vor. Diese Dividende wird auf das gesamte Aktienkapital einschließlich der jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung vom Dezember 2000 gezahlt. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 0,68 DM auf das alte Aktienkapital und 0,34 DM auf die jungen Aktien der Kapitalerhöhung des Jahres 1999 gezahlt. Für die Ausschüttung steht ein auf 10,6 (Vorjahr: 7,9) Mio. DM erhöhter Bilanzgewinn zur Verfügung.

Das Eigenkapital im Konzern der Deutsche Real Estate AG betrug Ende des vergangenen Jahres 201 Mio. DM. Dies entsprach 25 % der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur des Unternehmens ist damit trotz des starken Wachstums gesund und stabil. „Das weitere kräftige Wachstum werden wir durch weitere Kapitalmaßnahmen stützen“, sagte Dr. Behne. Für eine künftig solide Kapitalstruktur sollen auf breiter Basis neue Aktionäre gewonnen werden. Neben dem Ausbau der Kapitalbasis ist auch die Erhöhung der umlaufenden Aktien und damit des Free Float beabsichtigt – dies jedoch nicht vor 2002 „Damit wird die Handelbarkeit unserer Aktien verbessert und die Attraktivität für Investoren erhöht“, so Dr. Behne.


Ideale Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen für das Immobiliengeschäft und damit auch die Aussichten für Investments in Immobilien Aktiengesellschaften sind gegenwärtig ideal. „Der Markt hat sich gewendet und befindet sich in der Anfangsphase eines neuen Aufschwungs“, sagt von Alvensleben. Die Mieten und damit die Preise für Gewerbeimmobilien ziehen besonders in den Ballungszentren an. Vor allem Berlin steht am Beginn einer Entwicklung, die die Stadt wieder zu den führenden europäischen Hauptstädten aufschließen lassen wird. „Wir wollen uns als eines der führenden Unternehmen der Immobilienwirtschaft in Berlin positionieren und nicht nur an der zu erwartenden Entwicklung teilhaben, sondern diese auch mitgestalten“, unterstrich Dr. Behne die Pläne der Deutsche Real Estate AG.

Deshalb plant das Unternehmen ein „Haus der Immobilien“. Dort sollen künftig interdisziplinär die Aktivitäten von internationalen Immobilienunternehmen, Architekten, Stadtplanern, Verbänden, Immobilienforschung und Fortbildung zusammengeführt werden. „Wir haben im Gesamtkonzern das Know how, die Kraft und die Fähigkeiten, ein solches Kompetenzcenter bereits aus eigener Kraft zum Leben erwecken zu können“, sagte Dr. Behne weiter. Denn die Deutsche Real Estate AG gehört mehrheitlich zur HBAG Real Estate AG, Hamburg, die über ein breites Portfolio von Immobilien-Unternehmen verfügt, die von der Bestandsverwaltung bis zum Development, vom Service bis zum Management im In- und Ausland tätig sind.

Frankfurt, den 10. Mai 2001